Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Diese dezentralisierte Stromeinspeisung würde unser derzeitiges System noch überfordern. Das kriegt Deutschland noch nicht gebacken.
Auf Extra3 gab es mal einen Beitrag, wo eine private Stromtankstelle im Bordstein eingerichtet werden sollte (wusste bis dato nicht, dass es sowas gibt), damit man zum Beladen seines E-Autos nicht über den Fußweg (unerlaubterweise) in einen nicht genehmigten Stellplatz im Vorgarten zum Laden fahren muss (unerlaubterweise, denn in der Straße sind Autostellplätze im Vorgarten nicht erlaubt). Da verknoten sich Bürokratie und Ignoranz immer mehr.
Auf Extra3 gab es mal einen Beitrag, wo eine private Stromtankstelle im Bordstein eingerichtet werden sollte (wusste bis dato nicht, dass es sowas gibt), damit man zum Beladen seines E-Autos nicht über den Fußweg (unerlaubterweise) in einen nicht genehmigten Stellplatz im Vorgarten zum Laden fahren muss (unerlaubterweise, denn in der Straße sind Autostellplätze im Vorgarten nicht erlaubt). Da verknoten sich Bürokratie und Ignoranz immer mehr.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Klingt ja erstmal nach einer netten Idee, aber:Uncoolman hat geschrieben: ↑17.03.2026, 21:16Auf Extra3 gab es mal einen Beitrag, wo eine private Stromtankstelle im Bordstein eingerichtet werden sollte (wusste bis dato nicht, dass es sowas gibt), damit man zum Beladen seines E-Autos nicht über den Fußweg (unerlaubterweise) in einen nicht genehmigten Stellplatz im Vorgarten zum Laden fahren muss (unerlaubterweise, denn in der Straße sind Autostellplätze im Vorgarten nicht erlaubt). Da verknoten sich Bürokratie und Ignoranz immer mehr.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
So wie ich das verstanden habe, war das privat finanziert. Da aber die Straße zur Stadt gehört, war das nicht möglich.
Offenbar gibt es solche Dinger schon.
Aber du hast natürlich Recht. Im praktischen Gebrauch wird das kaum auf Dauer klappen...

Offenbar gibt es solche Dinger schon.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
In einem Aspekt stimme ich dir zu. Hätte ich ein geeignetes Dach, würde ich mir vermutlich auch eine PV-Anlage auch ohne Einspeisevergütung installieren, solange eine einigermaßen faire Chance besteht, dass sich diese amortisiert. Nur wird sich das nicht verallgemeinern lassen und außerdem sehe ich folgende Punkte zu bedenken:Hans hat geschrieben: ↑17.03.2026, 21:10 Andererseits: Warum soll es fair sein, wenn ein ohnehin privilegierter Teil der Gesellschaft (Eigenheimbesitzer) zusätzlich für den Erwerb und den Betrieb ineffizienter Kleinst-Photovoltaikanlagen subventioniert wird und das alle, also auch z.B. Mieter mit sehr niedrigem Einkommen, mitbezahlen? Profitiert der Eigenheimbesitzer nicht schon genug, indem er einen Teil seines Eigentums (Dach- oder sonstige Flächen) für die Eigenproduktion von Strom für den Eigenverbrauch und die Einspeisung ins Netz (ebenfalls vergütet) nutzt und nebenbei auch "gutes Gefühl" erhält?
1. Speziell auf dem Land gibt es auch viele Eigenheimbesitzer, die nicht sonderlich privilegiert sind.
2. Es ist absehbar, dass das Gesetzespaket inkl. der gestrichenen Einspeisevergütung zu deutlich weniger privaten PV-Anlagen führen wird. Das bedeutet, dass die Wirtschaftszweige, die sich jetzt darauf spezialisiert haben, vor herben Einbußen stehen. Das ist an sich schon ein Punkt. In Folge wird es dann vermutlich mittelfristig schwieriger und teurer, sich eine entsprechende Anlage zu installieren.
3. Der Wegfall der Einspeisevergütung ist nur ein kleiner Teil des Gesetzespakets. Es soll wohl auch das Vorrecht auf einen Anschluss der Anlage gestrichen werden. Das bedeutet, dass ich im Zweifelsfall eine große Investition getätigt habe, die ich am Ende monate- bis jahrelang nicht nutzen kann.
4. Sind die Gesetzesentwürfe so ausgerichtet, dass in Zukunft eine Vergütung des Solarstroms (durch Verkauf) so kompliziert wird, dass die zusätzliche Bürokratie und Schaffung der technischen Vorraussetzungen einen Großteil des möglichen Ertrags auffressen.
Fair wird es dadurch, dass private PV-Anlagen einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen erzeugen.2012 wurden schonmal Subventionen für den Ausbau erneuerbarer Energien gestrichen, mit der Folge, dass 90.000 Jobs in dem Sektor in Deutschland weggefallen und Unternehmen ins Ausland abgewandert sind: https://www.fr.de/politik/die-stiftung- ... 73849.html.
Fair wird es dadurch, dass wir mit PV-Anlagen günstig, klimafreundlich und nach der Installation unabhängig von der geopolitischen Lage hier im Land Energie erzeugen.
Fair wird es dadurch, dass der Mieter profitiert, wenn günstiger Solarstrom teuren fossilen Strom verdrängt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten
Das ist kein Argument dagegen, schon vorhandene, versiegelte Fläche zu nutzen, denn:Hans hat geschrieben: ↑17.03.2026, 21:10Wenn man mal das Konzern-Bashing weglässt (und ein großer Teil der Betreiber dürften auch Bauern, Stadtwerke und Mittelständler sein): Ich will gerne erneuerbare Energie, möglichst günstig. Was spricht gegen effiziente (und damit auch günstigere) Erzeugung in größeren Anlagen?
Bei PV auf Hausdächern trägt den größten Teil der Kosten der Hauseigentümer. Insofern wage ich stark anzuzweifeln, dass der auf der grünen Wiese erzeugte Strom für den Verbraucher am Ende günstiger wird.
Wird ein Solarpark auf einer Wiese installiert, fällt jedoch die Möglichkeit der landwirtschaftlichen Nutzung dieser Fläche weg. Und das beißt sich eben mit den weiteren Gesetzesentwürfen des Ministeriums, mehr Energie aus Biomasse zu erzeugen.
Von welcher dezentralisierten Einspeisung sprichst du? Im Prinzip gibt es sie mit vielen privaten PV-Anlagen ja schon. Wichtig ist, dass das Stromnetz weiter ausgebaut wird. Aber genau dem soll ja jetzt auch ein Riegel vorgeschoben werden.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Nun, angenommen, jeder Eigenheimbesitzer würde Strom einspeisen oder im anderen Fall mehr verbrauchen. Ja, in gewissem Maße ist das realisiert. Aber die vielen Fälle, wo die Bezahlung und Abrechnung nicht klappt, wo Verteiler überlastet sind oder Engpässe entstehen, zeigen, dass das System noch nicht ausgereift ist. Strom kann man ja nicht einfach "einspeisen", wenn er mal da ist, sondern er muss auch verbraucht werden. Das bedeutet, dass er sogar "vernichtet" wird, weil das Netz schon voll ist. Ein sehr empfindliches Gefüge, weil immer 230 Volt zu jeder Zeit anliegen muss. Und weil das Netz dafür nicht ausgelegt ist (immerhin besser als in Nachbarländern...), wird es noch dauern, bis ein WIRKLICH dezentrales Netz läuft.
PS Es gibt Pilotprojekte, wo UNTER den Solarflächen Landwirtschaft oder Kleintierzucht betrieben wird. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
PS Es gibt Pilotprojekte, wo UNTER den Solarflächen Landwirtschaft oder Kleintierzucht betrieben wird. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Yep - hatte in den Niederlanden einen Kollegen, der zu Agri-Photovoltaik forscht. Stimme aber Simon 1:1 zu, dass zunächst schon vorhandene, versiegelte Fläche für PV genutzt werden sollte.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Ich will die Problematik des Netzausbaus nicht kleinreden. Darum finde ich gerade befremdlich, dass da weniger getan werden soll. Allerdings muss man das Problem jetzt auch nicht nur im Zusammenhang mit PV großreden.Uncoolman hat geschrieben: ↑18.03.2026, 14:45 Nun, angenommen, jeder Eigenheimbesitzer würde Strom einspeisen oder im anderen Fall mehr verbrauchen. Ja, in gewissem Maße ist das realisiert. Aber die vielen Fälle, wo die Bezahlung und Abrechnung nicht klappt, wo Verteiler überlastet sind oder Engpässe entstehen, zeigen, dass das System noch nicht ausgereift ist. Strom kann man ja nicht einfach "einspeisen", wenn er mal da ist, sondern er muss auch verbraucht werden. Das bedeutet, dass er sogar "vernichtet" wird, weil das Netz schon voll ist. Ein sehr empfindliches Gefüge, weil immer 230 Volt zu jeder Zeit anliegen muss. Und weil das Netz dafür nicht ausgelegt ist (immerhin besser als in Nachbarländern...), wird es noch dauern, bis ein WIRKLICH dezentrales Netz läuft.
Das Netz ist ja schon auf Spitzenlasten ausgelegt. Das schöne Beispiel von früher, wo alle Mittags den Herd angeschmissen haben, passt doch ganz gut, nur dass es jetzt eben andersrum läuft. Es ist ja auch nicht so, dass von heute auf morgen jeder Solarzellen auf's Dach packt. Das heißt, der Ausbau könnte Hand in Hand gehen. Man könnte auch gesetzliche und regulatorische Vorraussetzungen schaffen, dass Kleinstspeicher für Mietwohnungen attraktiv werden. Dann könnten Mieter Kosten sparen, in dem sie zu Spitzenzeiten günstigen Strom einspeichern und damit helfen, das Stromnetz zu stabilisieren.
Zur Not kann man PV auch abregeln. Das ging z.B. bei Kernkraftwerken nicht. Überhaupt verstehe ich das ganze Gewese um die SMR nicht. Zu Forschungszwecken könnte man sowas meiner Meinung nach bauen, vor allem, wenn man es hinbekommen sollte, damit den aktuell vorhandenen Atommüll nachzunutzen. Aber jetzt damit zu rechnen, damit in absehbarer Zeit günstig, nachhaltig und im großen Rahmen Strom zu erzeugen halte ich für eine riskante Wette.
Das finde ich auch sehr spannend. Die Effekte scheinen ja durchweg positiv zu sein. Aber leider baut niemand diese Anlagen, denn zum einen wäre das natürlich ein höherer Kostenaufwand bei der Installation, zum anderen ist es mehr Arbeit für den Bauern, wenn er um die Ständer drumrumpflügen muss. Und als drittes wird es sicher wieder Probleme mit der Akzeptanz geben, weil diese optisch gewöhnungsbedürftig wären.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Es ist ja nicht nur die technische Seite. Es fehlt auch eine Struktur für die Bezahlung. Wenn ich als Eigenheimbesitzer heute mal 3 KW übrighabe, weil's sonnig war und diese einspeise, dann möchte ich auch dafür bezahlt werden, also kann es erst laufen, wenn individuelle Zähler für Strom-rein und Strom-raus überall verfügbar sind. Diese neuen Dinger sollen das ja können, aber ich traue dem noch nicht recht...
Technisch gesehen fehlt es an Speicherkapazität. Da das Netz europaweit verbunden ist, wird zur Zeit Strom von A nach B umgeleitet (was nebenbei bedeutet, dass wir auch mal Atomstrom aus Frankreich anfordern...). „Verbrenner“kraftwerke kann man regeln, Wind und Sonne nicht. Wenn von den Erneuerbaren nichts kommt oder auch ein Überschuss produziert wird (was bei den Windrädern in der Nordsee der Fall ist...), dann muss das irgendwohin umgeleitet oder aufgefangen werden. Batterieparks sind in Planung oder bereits aktiv, aber meines Wissens ist die derzeit sinnvollste Speichermöglichkeit das Pumpspeicherwerk, und davon gibt es nur einige. Das nachhaltige System muss weitaus flexibler sein.
Technisch gesehen fehlt es an Speicherkapazität. Da das Netz europaweit verbunden ist, wird zur Zeit Strom von A nach B umgeleitet (was nebenbei bedeutet, dass wir auch mal Atomstrom aus Frankreich anfordern...). „Verbrenner“kraftwerke kann man regeln, Wind und Sonne nicht. Wenn von den Erneuerbaren nichts kommt oder auch ein Überschuss produziert wird (was bei den Windrädern in der Nordsee der Fall ist...), dann muss das irgendwohin umgeleitet oder aufgefangen werden. Batterieparks sind in Planung oder bereits aktiv, aber meines Wissens ist die derzeit sinnvollste Speichermöglichkeit das Pumpspeicherwerk, und davon gibt es nur einige. Das nachhaltige System muss weitaus flexibler sein.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Mal eine wohl ziemlich dämliche Frage, aber ich kenne mich damit echt nicht aus.
Warum eigentlich gibt es Solaranlagen für Hausdächer, aber keine Windkraftanlagen für Hausdächer? Wäre es so abwegig, z.B. auf der Nord- oder Westseite eines Daches lauter kleine Windrädchen anzubringen? Dann gäbe es doch fast immer Strom für das oder von dem Haus. Wenn gerade die Sonne nicht scheint, ist das Wetter wohl schlechter, dann weht meist Wind.
Warum eigentlich gibt es Solaranlagen für Hausdächer, aber keine Windkraftanlagen für Hausdächer? Wäre es so abwegig, z.B. auf der Nord- oder Westseite eines Daches lauter kleine Windrädchen anzubringen? Dann gäbe es doch fast immer Strom für das oder von dem Haus. Wenn gerade die Sonne nicht scheint, ist das Wetter wohl schlechter, dann weht meist Wind.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Ich vermute, das hat was mit Bauvorschriften zu tun. So von wegen „Entfernung zur Wohnbebauung“ und so. Und was mit Nachbarn... „Kleinere“ Windräder gibt es ja bereits hier und dort, aber auch die sind schon auffällig.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Nee, so Windräder, wie es sie ab und an gibt, meinte ich nicht. Nicht so welche, die wie die großen aussehen. Eher so kleine Dingse, in der Größe von Spielzeugen, aber halt viele davon auf dem Dach. Wäre das nicht auch eine Möglichkeit? Ich glaube auch nicht, daß die viel Lärm machen würden. Aber habe auch keine Ahnung, ob sowas überhaupt technisch möglich wäre.
Wahrscheinlich eher nicht, oder? Sonst hätte man sowas doch bestimmt schon versucht. Ich frage mich halt immer, warum es sowas nicht gibt. Als Ausgleich für die Zeit, wenn die Sonne nicht schein. Wind weht auch nachts und gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Sonne gerade rumzickt oder schläft. OK, wenn viel Schnee fällt, könnte es da Probleme geben. Aber dann gibt es halt bei Schneefall keinen Strom davon. So wie nachts nicht von Solaranlagen. Was ist das Problem dabei, wegen dem sowas nie gemacht wurde?
Wahrscheinlich eher nicht, oder? Sonst hätte man sowas doch bestimmt schon versucht. Ich frage mich halt immer, warum es sowas nicht gibt. Als Ausgleich für die Zeit, wenn die Sonne nicht schein. Wind weht auch nachts und gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Sonne gerade rumzickt oder schläft. OK, wenn viel Schnee fällt, könnte es da Probleme geben. Aber dann gibt es halt bei Schneefall keinen Strom davon. So wie nachts nicht von Solaranlagen. Was ist das Problem dabei, wegen dem sowas nie gemacht wurde?
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Es gibt sie wohl schon. https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... ssen-10857Joey hat geschrieben: ↑19.03.2026, 05:26 Nee, so Windräder, wie es sie ab und an gibt, meinte ich nicht. Nicht so welche, die wie die großen aussehen. Eher so kleine Dingse, in der Größe von Spielzeugen, aber halt viele davon auf dem Dach. Wäre das nicht auch eine Möglichkeit? Ich glaube auch nicht, daß die viel Lärm machen würden. Aber habe auch keine Ahnung, ob sowas überhaupt technisch möglich wäre.![]()
Wahrscheinlich eher nicht, oder? Sonst hätte man sowas doch bestimmt schon versucht. Ich frage mich halt immer, warum es sowas nicht gibt. Als Ausgleich für die Zeit, wenn die Sonne nicht schein. Wind weht auch nachts und gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Sonne gerade rumzickt oder schläft. OK, wenn viel Schnee fällt, könnte es da Probleme geben. Aber dann gibt es halt bei Schneefall keinen Strom davon. So wie nachts nicht von Solaranlagen. Was ist das Problem dabei, wegen dem sowas nie gemacht wurde?
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Der Beitrag über Kleinwindanlagen ist eher ernüchternd.
Merz spricht wieder über "Wirtschaft". Das heißt, wie vor 100 Jahren liegt das Ziel im "Wachstum". Also auch in steigendem Verbrauch und mehr Weltzerstörung. Man hat nichts dazugelernt, weil das kapitalistische System sonst nicht funktioniert. Gibt es eine Alternative?
Merz spricht wieder über "Wirtschaft". Das heißt, wie vor 100 Jahren liegt das Ziel im "Wachstum". Also auch in steigendem Verbrauch und mehr Weltzerstörung. Man hat nichts dazugelernt, weil das kapitalistische System sonst nicht funktioniert. Gibt es eine Alternative?
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Die Dinger sind bestimmt komplett geräuscharm, auch noch in zerbeultem Zustand, weil ein(e) Condor dagegengeflogen ist.
Oder wenn zum zwanzigsten Mal die ganze Nacht Rotkehlchen-Knöchelchen lustig im Windmahlwerk klappern.
Ich glaub', ich mach' doch noch einen Waffenschein.
Oder wenn zum zwanzigsten Mal die ganze Nacht Rotkehlchen-Knöchelchen lustig im Windmahlwerk klappern.
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Re: Und die Ölindustrie macht dann zum Schluss das Licht aus.
Deswegen ist eine (kleine) pauschale Einspeisevergütung sinnvoll. Zähler, die zählen können, was rein und was raus geht, gibt es. So einen habe ich zwangsweise bekommen, als ich mein Balkonkraftwerk angemeldet habe. (Keine Ahnung, warum.) Der Zählertausch war in zwei Minuten erledigt. Jetzt könnte der Zähler einmal im Jahr abgelesen werden und man könnte das vergüten.Uncoolman hat geschrieben: ↑18.03.2026, 17:51 Es ist ja nicht nur die technische Seite. Es fehlt auch eine Struktur für die Bezahlung. Wenn ich als Eigenheimbesitzer heute mal 3 KW übrighabe, weil's sonnig war und diese einspeise, dann möchte ich auch dafür bezahlt werden, also kann es erst laufen, wenn individuelle Zähler für Strom-rein und Strom-raus überall verfügbar sind. Diese neuen Dinger sollen das ja können, aber ich traue dem noch nicht recht...
Und Frankreich kann unseren Solarstrom nutzen, wenn deren AKWs runtergefahren werden müssen, weil im Sommer das Kühlwasser zu heiß läuft. Und Österreich kann günstig überschüssigen Strom aus Deutschland abnehmen, um deren Pumpspeicher zu füllen. Ist doch toll, dass das geht.
Windräder können ihre Flügel aus dem Wind drehen und so bei Überproduktion abgeschaltet werden. Größere Solaranlagen sind auch steuerbar. Es macht halt nur wenig Sinn, wenn man kostenlos Strom bekommen könnte, dafür Kohle zu verbrennen oder Atommüll zu erzeugen. Nur ist wohl gerade bei diesen Kraftwerkstypen das Anlaufen und Anhalten der Stromproduktion ist allerdings nicht wirklich schnell und ökonomisch sinnvoll.Uncoolman hat geschrieben: ↑18.03.2026, 17:51„Verbrenner“kraftwerke kann man regeln, Wind und Sonne nicht. Wenn von den Erneuerbaren nichts kommt oder auch ein Überschuss produziert wird (was bei den Windrädern in der Nordsee der Fall ist...), dann muss das irgendwohin umgeleitet oder aufgefangen werden. Batterieparks sind in Planung oder bereits aktiv, aber meines Wissens ist die derzeit sinnvollste Speichermöglichkeit das Pumpspeicherwerk, und davon gibt es nur einige. Das nachhaltige System muss weitaus flexibler sein.
Aber du hast Recht, bei Windkraftwerken und PV können wir nur steuern, keinen Strom zu erzeugen, wir können aber keine Stromerzeugung erzwingen. Insofern sind wir auf Speicherlösungen angewiesen. Und dahin sollte meiner Meinung nach die politische Agenda gehen:
- Stromnetz ausbauen, um höhere Kapazitäten für Stromtransporte zu schaffen
- Stromnetz "smarter" gestalten, z.B. mit Smart Metern und regelbaren Abnehmern; es gibt hier so viele Beispiele, die Sinn machen und Verbraucher auch ganz ohne Zwang oder Regelung dazu bewegen können, selbst Strom sinnvoller zu nutzen
- Regenerative Energien weiterhin fördern (je mehr hier vorhanden ist, desto mehr können auch Randzeiten abgedeckt werden)
- Auch Mietern ermöglichen, mit Beteiligungen, Balkonkraftwerken, Kleinstspeichern oder einem E-Auto (und sinnvoller, bidirektionaler Lademöglichkeit) Teil der Energiewende zu werden und einen finanziellen Nutzen zu ziehen
- Weiter an Speichertechnologien forschen; China ist hier ganz weit vorne, dort läuft inzwischen ein "Druckluftspeicher" im kommerziellen Betrieb https://t3n.de/news/groeszte-drucklufts ... t-1684152/ – sollte in DE auch möglich sein.
Und dann gehören auch noch einzelne Gaskraftwerke (diese lassen sich wohl am besten Regeln) als Reserve dazu. Die sind geplant. Aber ansonsten wird wenig der obigen Punkte umgesetzt und in Zukunft wohl noch weniger. Und – das war mein Ausgangspunkt – ich verstehe einfach nicht, warum das nicht gemacht wird. Das ist doch eigentlich alles logisch?

