Zweite OP zieht sich

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Werner1612
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Werner1612 »

Danke an alle für den Zuspruch. Es lief heute ganz gut, kam sogar früher dran, das Ganze ging ne halbe Stunde unter der Bestrahlungsmaske, wegen der Einjustierung. Reine Bestrahlung 15 Minuten. Ab morgen dann gegen späten Nachmittag immer für 10 Minuten, am Ende der Woche dann das Arztgespräch. Das Aufllsen meines Schädelknochens kann angeblich gestoppt werden, was bisher zerstört ist, bleibt natürlich aber so.
Ich hoffe jetzt, dass ich das Ganze vertrage und keine Nervenschäden oder Hirnschäden auftreten. Es ist schon genug kaputtgegangen. Linkes Auge blind, Geruchssinn zu 100% weg, Geschmackssinn zu ca. 80% weg, Stirnfront senkt sich ein, bösartiger Hirnhauttumor, der gerade wieder nachwächst.
Von der laufenden Behandlung hängt nun alles ab, wieviel Zeit ich letztendlich noch habe. Heilbar ist er nicht, aber man kann versuchen ihn durch die Bestrahlung eine zeitlang "einzufrieren", heist, zu verhindern, dass er sich weiter teilt. Das gibt gewonnene Zeit. Der Mittelwert sind etwa 5 Jahre. Bei manchem ist es kürzer, bei manchem etwas länger. Hängt auch vom Alter, der generellen Verfassung und wie man sich hält ab. Kein Alc. , kein Nikotin, gute Ernährung, guter oder schlechter Allgemeinzustand. Wäre der Tumor bei Grad 2 und nicht zu Grad 3 mutiert, dann wären die Aussichten besser gewesen. Statistisch geht man bei atypisch (Grad 2) von 10 bis 15 Jahren aus.
Aber ca. 5 Jahre dind besser als ohne Bestrahlung nur ein paar Monate.
Ich muss nun der Klinik vertrauen, auch wenn sie nur die Photonenbestrahlung durchführen können, und hoffen, dass sie alle Register ziehen, damit ich noch einen runden Geburtstag erleben kann.
LG Werner
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Es hat sich nichts verändert, nur die Währungszeichen. :wink:
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Temüjin
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Temüjin »

Alles Gute, wackerer Werner, ich hoffe, der angestrebte runde Geburtstag wird der 80. sein.
Wie Du ja selber andeutest, ist das alles völlig offen, wie schnell es geht und wie rasch es fortschreitet.
Bei dem Einen so, beim Anderen so. Bei Dir wird es relativ gut verlaufen, hab ein positives Bauchgefühl.

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„Wer aufgehört hat, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein“, soll Oliver Cromwell gesagt haben.
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Sternchen
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Sternchen »

Werner:

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Du hast heute schon mal die erste Behandlung geschafft, toll gemacht Werner,
Ich drück dir ganz ganz fest die Daumen.

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten.


Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.

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Werner1612
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Werner1612 »

Temüjin hat geschrieben: 13.04.2026, 22:09 Alles Gute, wackerer Werner, ich hoffe, der angestrebte runde Geburtstag wird der 80. sein.
Wie Du ja selber andeutest, ist das alles völlig offen, wie schnell es geht und wie rasch es fortschreitet.
Bei dem Einen so, beim Anderen so. Bei Dir wird es relativ gut verlaufen, hab ein positives Bauchgefühl.

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Ja, danke. 80 wäre natürlich klasse, dann wäre ich ein kleines medizinisches Wunder, aber Wunder sollen ja ab und zu passieren. [-o<
Hatte gestern nach der zweiten Bestrahlung nopch ein kurrzes Gespräch mit meinem direkten strahlenarzt, dabei erfuhr ich zum ersten Mal, dass die bei der zweiten OP jede Menge des Tumors im Nasennebenhölenbereich gar nicht entfernt haben, sondern dort nur einen kleinen Teil. Der Part wurde durch die HNO operiert, danach übernahm die Neuro und hat Tumorteile an der Hirnhaut entfernt, dies aber sauber. Warum die HNOnicht alles rausgenommen hat, konnte mir der Strahlenarzt nciht beantworten. Oder wollte er vielleicht nicht? Schwer zu sagen. Nun muss diese immer noch relativ große Masse in den Nasennebenhölen bestrahlt werden. Damit hatte die Strahlenklinik eigentlich nicht im Vorfeld gerechnet. Der Bestrahlungsplan ist deshalb auf diese neue Situation zum Glück abgestimmt.
Wenn ich frage, was "Sache" ist, bekomme ich momentan nur bedeckte Auskünfte, man hält sich stark zurück. Das ganze wäre "eine ernste Sache" und man müsse abwarten ob die Bestrahlung anschlägt. Zum Glück wäre der Hirnbereich jetzt sauber.
Ganz neu für mich war auch, dass sie bereits im Dez. , also nooch vor der zweiten OP wussten, dass er doch bösartig ist. Ich bekomme leider alles immer nur stückchenweise präsentiert. Am Freitag nach der Bestrahlung ist das wöchentliche Arztgespräch, mein Strahlenarzt kommt mit dazu, da dürfte mehr Zeit für grundlegende Fragen sein.
Jetzt hängt alles davon ab, wie gut die Bestrahlung anschlägt. Ich hörte bei meinem Doc leicht heraus, dass es kritisch werden könnte, wenn sie nicht anschlagen sollte. Bin raus und habe erstmal dreimal auf Holz geklopft. Das muss nach den 30x unter der Strahlenkanone geklappt haben.
LG Werner
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Werner1612
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Werner1612 »

Sternchen hat geschrieben: 14.04.2026, 20:58 Werner:

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Du hast heute schon mal die erste Behandlung geschafft, toll gemacht Werner,
Ich drück dir ganz ganz fest die Daumen.

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Danke, Sternchen. Heute war die dritte Bestrahlung.
Hatte gestern noch ein kurzes Gespräch mit meinem direkten Strahlenarzt. Ich war etwas platt, als er mir auf Anfrage mitteilte, dass die HNO, die ja diesmal mitoperiert hat, große Teile des Tumors in der Nasennebenhöle belassen hat, also nur einen relativ kleinen Teil entfernte. Wieso das so gemacht wurde, konnte mir mein Arzt auch nicht sagen. Oder wollte er nicht? Schwer zu sagen. Nun muss dieser ganze Rest ebenfalls bestrahlt werden. Die Hirnhäute sind so gut wie sauber jetzt nach der OP, da müssen sie nicht mehr so viel machen. Wenigstens ein kleines Glück.
Ich erfuhr auch, dass sie beeits im Dez. , also noch vor der zweiten OP, wussten, dass er doch bösartig ist. Alles langsam etwas verwirrend. Alles hängt nun davon ab, wie gut die Bestrahlung anschlägt. Wenn ja, dann gewinne ich kostbare Jahre, wnn nicht, ja, dann vielleicht noch ne Chemo, aber dann würde alles schlechter aussehen. Mein Arzt lies durchblicken, dass das ne "Ernste Sache" sei.
Bin etwas geplättet raus und habe erstmal dreimal auf Holz geklopft. Es gibt nur ein Ziel: Die Bestrahlung muss eine gute Wirkung zeigen. Das ist der Weg und das Ziel. Ich kämpfe dafür.
Ganz liebe Grüße
Werner
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Kikimora
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Kikimora »

Weiterhin viel Kraft, Werner!

Wenn du Gewissheit haben willst: Besteht die Möglichkeit, dass du direkt mit der HNO sprichst und in Erfahrung bringst, warum sie das so gelassen haben?
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Sternchen
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Sternchen »

Kikimora hat geschrieben: 15.04.2026, 22:31 Weiterhin viel Kraft, Werner!

Wenn du Gewissheit haben willst: Besteht die Möglichkeit, dass du direkt mit der HNO sprichst und in Erfahrung bringst, warum sie das so gelassen haben?

Ja das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, da bin ich doch geschockt darüber das zu lesen.
Weiterhin viel Kraft Werner für die dritte Bestrahlung. Ich hoffe, die verläuft gut. :)
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Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.

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Werner1612
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Re: Zweite OP zieht sich

Beitrag von Werner1612 »

Kikimora hat geschrieben: 15.04.2026, 22:31 Weiterhin viel Kraft, Werner!

Wenn du Gewissheit haben willst: Besteht die Möglichkeit, dass du direkt mit der HNO sprichst und in Erfahrung bringst, warum sie das so gelassen haben?
Interessant, Du bist auf den selben Gedanken gekommen wie ich vor ein paar Stunden. Mich hat eine ganz junge Professorin der HNO im OP der Neurochirurgie operiert, die mich am Folgetag auf der Station der Neuro besuchen kam, um nach "ihrem Patienten" zu sehen. Ich hatte ihr das auch noch hoch angerechnet, da die Neuro fast nicht mit mir komuniziert hat. Sie meinte, dass sie viel entfernen konnten. Nun stellt sich schier das Gegenteil raus. Ich werde versuchen mit der HNO Kontakt aufzunehmen.
Ganz liebe Grüße und Danke.
Werner
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