Action^^Wintermute hat geschrieben:Und daß 3D zu mehr Action führt als 2D ist Unfug: ältere 2D-Adventures wie z.B. Indiana Jones hatten auch Actioneinlagen.
Diskussion - haben Adventures Zukunft?
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Re: Diskussion - haben Adventures Zukunft?
Lucas-Arts Adventures und nichtlineare Dramaturgien? Das sind aber zwei verschiedene Welten!Rollbär hat geschrieben: Nun bastle ich gerade an einer Präsentation zum Thema Lucas-Arts-Adventures für ein Hochschulseminar "Nichtlineare Dramaturgien"

Als Antwort auf Deine Frage zunächst: Ja, Adventures haben Zukunft, wenn man bereit ist den Adventurebegriff etwas allgemeiner zu fassen als es manch einem hier vielleicht lieb ist.
Etwas präziser: Ich denke, daß ein beträchtlicher Markt für explorative/narrative Spiele, bei denen intelligente, (weitgehend) gewaltfreie Lösungen zum Fortkommen gefragt sind, existiert. Ich glaube auch daß wir in den nächsten Jahren wieder Adventures (in diesem allgemeinen Sinne) als Blockbuster und Topseller sehen werden.
Sehr viel skeptischer bin ich mittlerweile, was die Zukunft für klassische 2D-Point'n'Click-Adventures angeht. Es wird wohl auch in den nächsten Jahren noch Spiele dieser Spezies geben, allerdings wird ihr Marktanteil bestenfalls stagnieren.
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Adventures im kommen?
Für mich besteht kein Zweifel, dass der Adventure Markt wieder ganz gross raus kommt. Aber wie bereits erwähnt wurde wird er sich noch verändern. Spiele gehen nun mal mit der Technik.
Meine Prognosse für die Zukunft sagt, dass die Adventure Industrie sich immer mehr einem Film annähern wird. Denn im Prinzip war sie es ja bereits schon immer, ich traue mich zu sagen, dass es kein anderes Genre geschafft hat sich aus Filmen zu entwickeln.
Man denke an Indiana Jones. Oder an den aktuellen Artikel "Verliebt in Berlin". Adventures sind im Marchandising Wahlmittel Nummer eins. Gerade weil sie nicht nur einen Typ von Mensch anspricht, sondern meistens, eher die Breite. (Klar gibt es je nach Story unterschiede.)
Sollte sich irgendwann einmal durchsetzten, dass man nur noch ohne Bildschirm spielt, also irgendwie mit Brille oder so. Läuft so oder so alles auf das Adventure Genre heraus. Den Strategiespiele in der Ego Perspektive sind nicht das ware, und Leute zu Töten, die wie Echt aussehen, wird auch nicht mehr die grosse Menge ansprechen. Es werden also Rollenspiele und Adventures angeboten. Aber das ist Zukunftsmusik.
Desweiteren, und das merkt man im Moment, findet eine Emanzipation statt was allgemein für die Computer Anwendung gilt aber auch für das Adventure Genre. Und ich wirf das jetzt einmal so in den Raum:
"Frauen schiessen sich, in CS, nicht die Birne gegenseitig ab. Oder lassen das für ihre Armeen für sie austragen."
Meine Prognosse für die Zukunft sagt, dass die Adventure Industrie sich immer mehr einem Film annähern wird. Denn im Prinzip war sie es ja bereits schon immer, ich traue mich zu sagen, dass es kein anderes Genre geschafft hat sich aus Filmen zu entwickeln.
Man denke an Indiana Jones. Oder an den aktuellen Artikel "Verliebt in Berlin". Adventures sind im Marchandising Wahlmittel Nummer eins. Gerade weil sie nicht nur einen Typ von Mensch anspricht, sondern meistens, eher die Breite. (Klar gibt es je nach Story unterschiede.)
Sollte sich irgendwann einmal durchsetzten, dass man nur noch ohne Bildschirm spielt, also irgendwie mit Brille oder so. Läuft so oder so alles auf das Adventure Genre heraus. Den Strategiespiele in der Ego Perspektive sind nicht das ware, und Leute zu Töten, die wie Echt aussehen, wird auch nicht mehr die grosse Menge ansprechen. Es werden also Rollenspiele und Adventures angeboten. Aber das ist Zukunftsmusik.
Desweiteren, und das merkt man im Moment, findet eine Emanzipation statt was allgemein für die Computer Anwendung gilt aber auch für das Adventure Genre. Und ich wirf das jetzt einmal so in den Raum:
"Frauen schiessen sich, in CS, nicht die Birne gegenseitig ab. Oder lassen das für ihre Armeen für sie austragen."
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das sehe ich anders. Grim Fandango und auch MI4 haben ja klar gezeigt, dass 3D-Adventures auch ohne Actioneinlagen auskommen können. Der Grund weshalb Actioneinlagen eingestreut werden liegt ja auch nicht darin, weil sie zwingends in einem Adventure in 3D enthalten sein müssten, sondern wohl in den sinkenden Verkaufszahlen "klassischer" Adventure vor einiger Zeit. Mittlerweile gibt es Adventures ja fast nur noch in bzw. aus Europa, da hier noch ein entsprechend großer Markt vorhanden zu sein scheint. In Nordamerika usw. sind die Leidenschaften der Spieler einfach anders, genauso wie in Japan bzw. allgemein im asiatischen Raum. Dazu braucht man nur mal die Most-Wanted-Listen oder Verkaufscharts in den jeweiligen Ländern zu betrachten.TheRock hat geschrieben:Also meiner Meinung nach, sind 3dAdventures nicht gut!
Sie wirken halt nicht wie Adventures!
Die 3d-Engine veleitet nur zu Actioneinlage(Da hol ich mir lieber POP)
Ich mag zwar Adventures in 2D auch wesentlich lieber, da sie, wie Du ja richtig sagst, die besondere Flair eines Adventures vermittelt, aber prinzipiell ist gegen reine 3D-Adventures oder zumindest umfangreiche 3D-Elemente nichts einzuwenden. Da sind geringe Rätseldichte, hohle Story, unsympathische Charaktere, schlechte Sprachausgabe usw. wesentlich wichtigere Punkte, die mich vom Kauf abhalten würden.
da hast Du absolut recht. Allerdings war es ja auch nicht so, als wenn BF3 nur aus Kistenschieberei (und Schleicheinlagen) bestanden hätte. Ein paar echte Rätsel waren ja nun auch dabei, die Story war okay, die sympathischen Charaktere aus den Vorgängern blieben auch in der dritten Dimension sympathisch, die Zwischensequenzen und Sprachausgabe war aller erster Sahne und Nico ist einfach superund zur Kistenschieberei (Das kann ich auch auf nem Handy machen)

wie gesagt, zerstört würde ich nicht sagen, aber ich gebe Dir recht, dass eine "klassische" Optik angemessener gewesen wäre.Der MI-3 Und BF1/2 Stil ist immer noch der beste!
Ich bedaure zutiefst, dass Bf3 und MI4 in 3d Waren!!
Das hat speziell bei BF den Flair zerstört!
Ich denke schon, dass Leute die eher Shooter spielen häufiger zur Komplettlösung greifen, als die, die fast ausschließlich Adventures spielen. Dass das bei Dir nicht so ist glaube ich Dir, aber dass das in den meisten Fällen 'ne Tatsache ist und keine Unterstellung, wirst Du wohl auch unterschreiben können. Genauso gibt es auch Adventure-Spieler die regelmäßig mit Lösung arbeiten (habe ich früher bei MI, IJ auch gemacht, da war mein ältere Bruder meine KomplettlösungZu der Theorie, dass viele Shooter-Fans Lösungen benutzen....
Ich bin Shooter-Fan (Cs, FarCry,Crysis, DOOM, UT usw.)
aber Spiele trotzdem Adventures und das ohne Lösung!
Und manche Rätsel sind wirklich "doof"

was meinst Du genau mit Bücherkombination? Meinst Du welche Bücher Du ausleihen kannst oder sollst?Wie soll man bei MI 2 ohne Lösung in weniger als nem halben Jahr, die richtige Bücherkombination in der Bibliothek rausbekommen?
Das war doch unmenschlich!!!
Ich bin auch mal an dem die ganze Zeit vorbei gelaufen. Kann sogar sein, dass ich deshalb (hab's damals zuerst in der einfachen Variante gespielt) in der schweren Version gar nicht wusste, dass es den dort gibt...Oder wie sollte man, ebenfalls in MI2 den Fischer erkennen? Der bestand aus 5 unscharfen Pixeln!?
Zum Thema selbst habe ich mich ja bereits an anderer Stelle geäußert. Es gibt in Europa (insbesondere in Deutschland, Spanien und Italien, glaube ich) auf jeden Fall einen Markt für Adventures. Die zahlreichen Ankündigungen für dieses Jahr und die Tatsache, dass es dtp ja ganz gut zu gehen scheint, zeigen ja, dass man damit noch Geld verdienen kann. Und solange das der Fall ist wird es auch noch Adventures geben. Sollte Kommerz damit nicht mehr möglich sein, gibt es aber notfalls immer noch unglaublich viele Adventures Fans die zudem (im Gegensatz zu mir

Der Pfeil jedenfalls zeigt (relativ) steil nach oben und das wird wohl auch 'ne zeitlang so weiter gehen. Spätestens im September/Oktober wird das Forum hier auch wieder mit Beiträgen überschwemmt, wenn Paradise, Runaway 2, Tony Tough 2, Geheimakte: Tunguska usw. auf dem Markt sind....
Doreau: "I've worked with Sledge Hammer a long time. Granted, Sledge is irresponsible, undependable, egotistical, insensitive, chauvinistic, sadistic and cruel, but other than that he's a terrific guy."
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abneigung 3d
Es ist glaube ich weniger eine Abneigung gegen die 3D Grafik, sondern mehr, dass ein Advneture von der Liebe im Detail lebt, und gerade da spielen Details in der Grafik eine wichtige Rolle, und die Maschinen sind einfach noch nicht im Stande mit solchen Polygon Mengen umzugehen.
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Was daran liegt, dass Grim Fandango auch nur bei den Charakteren Echtzeit-3D Grafik verwendet und der Rest vorgerendert ist.DieFüchsin hat geschrieben:hm nun ja, ich kenne zwar nur grim fandango als 3d adventure aber gerade dort sind doch herzerfrischend schöne details zu entdecken, wie auch in 2d spielen.
Echte 3D Adventures sind Baphomets Fluch 3 und Gabriel Knight 3.
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Wie ich es sehe:
1) Adventures gibt es seit einiger Zeit wieder häufiger.
2) Adventures haben technisch Fortschritte gemacht - Graphisch,
soundtechnisch - sowohl in 2D als auch 3D.
3) Im Allgemeinen sieht 2D, bzw. "2.5" in Adventures schöner aus, der Trend geht aber dennoch zu 3D, wohl einfach weil 3D sich besser anhört.
4) Steuerung wurde immer mehr vereinfacht, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Allerdings wurde es meiner Ansicht nach übertrieben. Mittlererweile braucht man bloß noch ein paar Hotspots anzuklicken. Natürlich will "Benutze Gummihuhn mit Seil, Gehe zu Tür, Nimm Hamster" auch kaum noch jemand, aber gut war das doch immer. Die perfekte Mischung wurde mit MI3 erreicht, wer die Steuerung kennt, weiß, dass sie sowohl komfortabel war, als auch ausreichend komplizierte Rätsel zuließ.
5) Rätsel wurden noch schlimmer vereinfacht als die Steuerung. Immer wieder Schiebepuzzles, Zahlenkombinationen oder Kistenschieben. Klassische "Kombiniere vier Gegenstände und setze das Ergebnis da oder dort ein"-Rätsel gibt es kaum noch.
6) Spieldauer wird immer kürzer. Es mag Ausnahmen geben. Zum Teil kann es natürlich an den einfachen Rätseln liegen, aber sicherlich auch der technische Fortschritt verlangt hier gewisse Opfer. Denn schönere Graphik. Sound ect. braucht länger, man will aber nicht zehn Jahre an einem Titel basteln.
7) Obwohl man immer wieder liest, wie sehr sich alle nach den alten Adventures zurücksehnen, kann man kaum bis keine Tendenzen zurück zu den Wurzeln feststellen.
Fazit: Dass Adventures an sich aussterben werden, halte ich für unwahrscheinlich, da gerade in den letzten Jahren wieder vergleichsweise gute Titel erschienen und auch immer noch jede Menge interessante angekündigt werden. Allerdings werden die Adventures sich weiter verändern, die klassischen Adventures kommen nicht wieder. Vereinfachung und schönere Präsentation sind die Stichpunkte, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass, wer Adventures nicht mag, sie mit schicker 3D-Graphik und Actioneinlagen lieber hat.
1) Adventures gibt es seit einiger Zeit wieder häufiger.
2) Adventures haben technisch Fortschritte gemacht - Graphisch,
soundtechnisch - sowohl in 2D als auch 3D.
3) Im Allgemeinen sieht 2D, bzw. "2.5" in Adventures schöner aus, der Trend geht aber dennoch zu 3D, wohl einfach weil 3D sich besser anhört.
4) Steuerung wurde immer mehr vereinfacht, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Allerdings wurde es meiner Ansicht nach übertrieben. Mittlererweile braucht man bloß noch ein paar Hotspots anzuklicken. Natürlich will "Benutze Gummihuhn mit Seil, Gehe zu Tür, Nimm Hamster" auch kaum noch jemand, aber gut war das doch immer. Die perfekte Mischung wurde mit MI3 erreicht, wer die Steuerung kennt, weiß, dass sie sowohl komfortabel war, als auch ausreichend komplizierte Rätsel zuließ.
5) Rätsel wurden noch schlimmer vereinfacht als die Steuerung. Immer wieder Schiebepuzzles, Zahlenkombinationen oder Kistenschieben. Klassische "Kombiniere vier Gegenstände und setze das Ergebnis da oder dort ein"-Rätsel gibt es kaum noch.
6) Spieldauer wird immer kürzer. Es mag Ausnahmen geben. Zum Teil kann es natürlich an den einfachen Rätseln liegen, aber sicherlich auch der technische Fortschritt verlangt hier gewisse Opfer. Denn schönere Graphik. Sound ect. braucht länger, man will aber nicht zehn Jahre an einem Titel basteln.
7) Obwohl man immer wieder liest, wie sehr sich alle nach den alten Adventures zurücksehnen, kann man kaum bis keine Tendenzen zurück zu den Wurzeln feststellen.
Fazit: Dass Adventures an sich aussterben werden, halte ich für unwahrscheinlich, da gerade in den letzten Jahren wieder vergleichsweise gute Titel erschienen und auch immer noch jede Menge interessante angekündigt werden. Allerdings werden die Adventures sich weiter verändern, die klassischen Adventures kommen nicht wieder. Vereinfachung und schönere Präsentation sind die Stichpunkte, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass, wer Adventures nicht mag, sie mit schicker 3D-Graphik und Actioneinlagen lieber hat.
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Das kann ich eigentlich nicht bestätigen. Monkey Island 1 und 2 waren nicht wirklich länger als aktuelle Adventures. Auch Myst I war relativ kurz. Umgekehrt gibt es auch aktuelle Beispiele mit längerer Spielzeit (Keepsake, Secrets of Da Vinci).Adven hat geschrieben:6) Spieldauer wird immer kürzer. Es mag Ausnahmen geben. Zum Teil kann es natürlich an den einfachen Rätseln liegen, aber sicherlich auch der technische Fortschritt verlangt hier gewisse Opfer. Denn schönere Graphik. Sound ect. braucht länger, man will aber nicht zehn Jahre an einem Titel basteln.
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Dem kann ich nur zustimmen - Black Mirror oder Moment of Silence waren auch ok von der Spielzeit.Stef hat geschrieben:Das kann ich eigentlich nicht bestätigen. Monkey Island 1 und 2 waren nicht wirklich länger als aktuelle Adventures. Auch Myst I war relativ kurz. Umgekehrt gibt es auch aktuelle Beispiele mit längerer Spielzeit (Keepsake, Secrets of Da Vinci).
Es sind nur eben diese Sätze, die immer wieder z.B. in Spielemagazinen fallen: Adventures werden immer kürzer, die Charaktere waren früher schlechter und überhaupt sind die heutigen Adventures alle Mist

OK, etwas überspitzt, aber manchmal kann man dieses Gefühl echt kriegen.

Denn eigentlich ist das Genre absolut nicht tot, es kamen doch gerade in der letzten Zeit einige gute Sachen raus - Sorgen sollten sich mal eher die Rollenspieler machen... Denn außer Oblivion und Gothic 3 sehe ich da auf absehbare Zeit nichts...
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Hmmm.... ich kann mich noch recht gut an Zak Mc Cracken erinnern. Fürs erste durchspielen hab ich gute 3 Jahre gebraucht. Viel gespielt .... dann wieder ein halbes Jahr liegen gelassen. Irgendwann kam mir ein Geistesblitz. Wieder gespielt. Wieder liegengelassen. Gut, vielleicht war es damals etwas zu viel verlangt, ich war da an die 10. Black Mirror hatte ich innerhalb von 3 Tagen durch. Bei the longest Journey warens zumindest noch 5 .... von Dreamfall red ich jetzt mal garnicht :3.
Ich finds irgendwie witzig ... obwohl jetzt wieder "mehr" Adventures als früher rauskommen sind sie meist nicht so interessant wie die alten Lucasarts und Sierra Classics. Black Mirror hätte sich z.b. auch durch stupides Trial and Error durchspielen lassen, da der Held nur Gegenstände mitnimmt die er im Moment gebrauchen kann ~ Black Mirror war nicht schlecht, keine Frage, aber es hat nie einen Eindruck wie Zak Mc Cracken oder Monkey Island hinterlassen. In Dreamfall hat man gleich maximal 3 Gegenstände bei sich und die Spielzeit wurde durch die Schleich einlagen gepushed.
Was RPG'S angeht .... Minsc, wieso machst du dir da sorgen? Neverwinter Nights 2 sollte für Monate reichen :3. Und falls dir Gameplay nicht sooo wichtig ist solltest du vielleicht auch mal den Storyintensiveren Konsole RPGs wie Xenosaga oder Shadow Hearts eine Change geben.
Ich finds irgendwie witzig ... obwohl jetzt wieder "mehr" Adventures als früher rauskommen sind sie meist nicht so interessant wie die alten Lucasarts und Sierra Classics. Black Mirror hätte sich z.b. auch durch stupides Trial and Error durchspielen lassen, da der Held nur Gegenstände mitnimmt die er im Moment gebrauchen kann ~ Black Mirror war nicht schlecht, keine Frage, aber es hat nie einen Eindruck wie Zak Mc Cracken oder Monkey Island hinterlassen. In Dreamfall hat man gleich maximal 3 Gegenstände bei sich und die Spielzeit wurde durch die Schleich einlagen gepushed.
Was RPG'S angeht .... Minsc, wieso machst du dir da sorgen? Neverwinter Nights 2 sollte für Monate reichen :3. Und falls dir Gameplay nicht sooo wichtig ist solltest du vielleicht auch mal den Storyintensiveren Konsole RPGs wie Xenosaga oder Shadow Hearts eine Change geben.
- Hans
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- Beiträge: 10768
- Registriert: 01.01.2002, 12:35
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Typische Kindheitserinnerungen, geht mir genau so. Ich finde aber auch, dass Adventures in der heutigen Zeit nicht anspruchsvoll genug sind. Das liegt wohl daran, dass man vor allem auch neue Spieler gewinnen will (die älteren Fans kaufen ja eh vieles, aus Mangel an Auswahl), und die wohl schnell frustriert wären. Labyrinthe, verschiedene Lösungswege und anspruchsvolle Inventarrätsel sind Dinge, die auch ich oft vermisse bei neuen Adventures. Es wird viel Potenzial verschenkt.
-
- Adventure-Gott
- Beiträge: 3360
- Registriert: 27.02.2004, 20:49
@Shoba: Das wird aber eher daran gelegen haben, daß du noch jünger warst. Ich selber habe für Zak MacKracken beim ersten Mal durchspielen (ohne Lösung) 2 Tage gebraucht!
Die Schwierigkeit und daß sich das Spiel doch noch ein bißchen in die Länge zog, bestand weniger in den Rätseln als darin, daß man teilweise recht sinnlos durch die Gegend reisen und mit dem Geld wirtschaften mußte. Zusätzlich gab es ein paar nervige Labyrinthe. Ich bin froh, daß die Adventure heutzutage solche Dinge größtenteils nicht mehr beeinhalten. (Und die Leute beschweren sich The Westerner, wo das noch harmlos war.
)
Für The Longest Journey und Black Mirror habe ich auf jeden Fall wesentlich länger gebraucht (auch wenn das speziell bei Black Mirror weniger an den Rätseln lag)!
Daß die Adventure früher interessanter waren, kann ich auch nicht bestätigen. Wie Minsc schon gesagt hat, liegt das eher an einem verklärten Blick: Früher war alles schöner, besser etc.
All das, was jetzt bemängelt wird, ist heute auch nicht so viel anders als früher:
- kürzere Spiellänge (s.o.)
- Action und Minispiele in Adventures (Gegenbeispiel: Space Quest, Indy 4)
- Tastatursteuerung (Sierra-AGI-Spiele, Grim Fandango)
- zu wenig Rätsel (gilt nur für einige derzeitige Spiele, aber es gibt durchaus noch Adventure mit guten Rätseln (z.B. Reise zum Zentrum des Mondes, Das verbotene Manuskript etc.)
Dagegen haben die Adventure heutzutage wirklich gute Sprachausgabe, wunderschöne Grafik und vor allem gute Handlung und Tiefgang zu bieten, was ich speziell bei den meisten LucasArts-Adventure (es gibt Ausnahmen) vermisse.
Die Schwierigkeit und daß sich das Spiel doch noch ein bißchen in die Länge zog, bestand weniger in den Rätseln als darin, daß man teilweise recht sinnlos durch die Gegend reisen und mit dem Geld wirtschaften mußte. Zusätzlich gab es ein paar nervige Labyrinthe. Ich bin froh, daß die Adventure heutzutage solche Dinge größtenteils nicht mehr beeinhalten. (Und die Leute beschweren sich The Westerner, wo das noch harmlos war.

Für The Longest Journey und Black Mirror habe ich auf jeden Fall wesentlich länger gebraucht (auch wenn das speziell bei Black Mirror weniger an den Rätseln lag)!
Daß die Adventure früher interessanter waren, kann ich auch nicht bestätigen. Wie Minsc schon gesagt hat, liegt das eher an einem verklärten Blick: Früher war alles schöner, besser etc.
All das, was jetzt bemängelt wird, ist heute auch nicht so viel anders als früher:
- kürzere Spiellänge (s.o.)
- Action und Minispiele in Adventures (Gegenbeispiel: Space Quest, Indy 4)
- Tastatursteuerung (Sierra-AGI-Spiele, Grim Fandango)
- zu wenig Rätsel (gilt nur für einige derzeitige Spiele, aber es gibt durchaus noch Adventure mit guten Rätseln (z.B. Reise zum Zentrum des Mondes, Das verbotene Manuskript etc.)
Dagegen haben die Adventure heutzutage wirklich gute Sprachausgabe, wunderschöne Grafik und vor allem gute Handlung und Tiefgang zu bieten, was ich speziell bei den meisten LucasArts-Adventure (es gibt Ausnahmen) vermisse.