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Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 28.03.2026, 15:15
von Uncoolman
Esmeralda hat mal wieder gezeigt, dass sie Ahnung von Spielen hat und wie man sie spielt! Vielen Dank.
Ich bin noch nicht durch (kann noch dauern) und ich hoffe, hier später passende Spoiler zu finden, z.B. für das "Serverrätsel", das offenbar fies ist... ;)

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 28.03.2026, 18:28
von Loma
DavidMcNamara hat geschrieben: 27.03.2026, 11:59 Aber letztendlich hat sich bei mir die Besatzung - wie erhofft - für eine Fortsetzung der Mission entschieden :)
Das klingt für mich nach dem bestmöglichen Ende. Da scheinen die Leute ja doch ausreichend informiert, vernünftig im Denken o. dgl. gewesen zu sein.
Das Abstimmungsende, das ich im Lets play gesehen habe, führte zum Verlassen der Mission.

Auch von meiner Seite nochmals herzliches Danke an Esmeralda für das souveräne Durchziehen des Playthrougs. Das Spiel ist ja wahrlich nicht sehr playthrough-freundlich aufgebaut.
Und schön auch, dass wir wieder eine illustre Runde geworden sind, die mit den interessanten Diskussionen idealerweise auch noch nicht fertig ist. :)

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 29.03.2026, 11:32
von Esmeralda
Danke euch allen fürs Mitspielen und Mitdiskutieren und natürlich die warmen Worte. Jetzt hab ich natürlich ein schlechtes Gewissen, weil ich die letzten Zusammenfassungen (noch) nicht geliefert habe, aber ... ich habe die Hälfte schon wieder vergessen.

Ich hatte mich am Ende gegen die Abstimmung entschieden, weil ich glaube, dass ein gewisses Maß an Autokratie bei so einer Mission notwendig ist. Und Menschen das Ruder zu überlassen, die sich vielleicht ohne ausreichende Information eventuell auch spontan einer Idee hingeben, hat selten zu guten Ergebnissen geführt. (Brexit *hust)
Als Kompromiss habe ich zukünftig mehr Mitbestimmung versprochen... Mal sehen...

Habt ihr auch alle Michio erschossen? Gibt es da einen alternativen Weg? Da fand ich Stella schon sehr trigger-happy. (auch die Option Ava mit der Waffe zu bedrohen, als man sie in der Wohnung vorfindet fand ich recht extrem, angeblich ist sie doch Stellas Freundin)

So einiges an dem System wirkt aber nicht so ganz durchdacht - gerade was die Berufe und überhaupt die Fortpflanzung angeht. Und damit meine ich auch die Entwickler, die ihr System nicht wirklich durchziehen. Es soll doch jeder mit 35 ein Kind bekommen. Und dann gibt es Orland und Zena, die Luis als Kind bekommen. Müsste da nicht noch ein weiteres Kind sein, sonst kommen wir mit der Besatzungszahl nicht hin? Wird nicht angesprochen. Die Problematik, dass die Tochter von Elias gestorben ist und darum die Nachfolge gefährdet ist, wird dagegen thematisiert.
Berufe werden vererbt, ob die Kinder wollen oder nicht - und dann wird - in dem Fall als Strafe - ein Tausch durchgeführt, der sich dann auch auf die Kinder auswirkt. Was macht das für einen Sinn, wenn vorher das Kind für den anderen Beruf "entworfen" und erzogen wurde? Das vermeintlich sinnvolle System, durch die genetische Auswahl talentierte/fähige Nachfolger zu haben, wird da selbst torpediet. Die Problematik, dass die Kinder trotzt Prägung und Erziehung vielleicht doch etwas anderes wollen, wird ja im Spiel dargestellt, das passt wieder. Nur kommt mir hier Stella zu kurz. Es wird mal kurz angesprochen, dass sie evtl. auch etwas anderes möchte (war es Technikerin?), aber von ihren Wünschen und Träumen ist auch in den gesprochenen Zwischentexten nicht wirklich die Rede. Wir sollen für sie Entscheidungen treffen, wissen aber so gut wie nichts über sie. Das erinnert mich ein wenig an Lacuna, wo die Motivation eine Tochter wieder zu finden, die man ein einziges Mal (optional) im Spiel trifft, auch aus dem eigenen Empfinden gezogen werden muss.
Und da fällt mir ein - am Anfang wurde doch so etwas wie eine Krankheit angeteasert. Sie ist immer müde und wusste zu dem Zeitpunkt nicht warum. Wird das in irgendeinem Ende aufgelöst?

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 29.03.2026, 12:32
von Kikimora
"Meine" Stella hat Michio erschossen, aber ich glaube es gibt einen Weg, das zu vermeiden. Zumindest meine ich, das irgendwo gelesen zu haben.

In meinem Ende wurde das mit der Krankheit nicht aufgelöst, meine ich. Die Landung war in erreichbarer Nähe, und hätte das Problem der "Weltraum-Krankheit" vielleicht ja dann auch für die jetzt Lebenden gelöst, wenn der (neue) Zielplanet passt. Ich geh zumindest davon aus, dass Stella von der selben Krankheit betroffen war, wie Elias und andere.

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 30.03.2026, 12:33
von Sternchen
Mir geht das sry nun zu schnell voran, habe im Krankenhaus die Medizin ans Haustier gegeben.
Fand das war richtig zu helfen. Beim Ende bin ich noch nicht. Chichi ist wieder zurück im Zimmer, wollte halt mehr Freilauf. 🙂
Danke Esmeralda fürs leiten, mehr Feedback wenn ich durch bin.

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 02.04.2026, 02:14
von Sternchen
So bin nun auch endlich durch damit ich keinen spoilere setze ich was ich denke in einen Spoiler:
Ich habe das Ende erreicht wo sie Eursida erreichten, und Stella zu den Zeitpunkt wohl bereits verstorben war, verstehe ohnehin nicht warum ihre Lebensdauer von allen dort so kurz ist? Also nur bis 34 Jahre? Zum Spiel selbst, es gibt sehr wenig verschiedene grafische Ortswechsel im Spiel, ja man besucht verschiedene Räume, die aber großteils alle optisch sich sehr ähneln, etwas mehr Abwechslung wünsche ich mir da schon.
Die Fälle sind sehr hart zu lösen habe 7 von 10 geschafft. Die auch nur großteils mit Hilfe einer Lösung, die nur sehr spärlich ist,das Spiel gibt sich nicht groß Mühe Hinweise zu geben wer verdächtig ist, vieles fußt woh auf eigenen Vermutungen, bei Michio kam mir von Anfang sein Verhalten seltsam vor, bei Ava zum Teil auch. Eigentlich die Leute die etwas provokativ wurden machten sich am meisten verdächtig. Meistens sind Leute die schnell auf Krawall gebürstet sind auch oft, die die sich am ehesten zu einer Rebellion anstacheln lassen.
Zumal ist es in den Fall wohl einfach für sie gewesen,sich gegen die Gegenseite auf zu lehnen, weil viele sich von Leuten in Staatsgewalt, Polizisten bedroht fühlen, weil die einfach mehr Macht haben, als der normale Bürger.
Das Spiel gibt eigentlich keine Hinweise wenn man mal nicht weiter weiß, das zieht es unnötig künstlich in die Länge, 4 Stockwerke auf und ab zu rennen, und alles ab zu scannen, versuchen mit jedem zu reden, jeden Gegenstand zu zeigen, wenn man nicht weiter weiß, ist ein echter Zeitfresser, und machte mir persönlich wenig Spaß.
Das Spiel könnte mehr Handlungen haben, mehr Dialoge, mehr Dialoge die z.b emotionaler sind, das fehlt hier eindeutig finde ich, es hätte für Stella, mehr die Option geben sollen, das sie ihre Beziehungen vertiefen hätte können, nein sie war von Anfang in die Rolle gedrängt als Polizstin zu gehorchen, sie tut mir ehrlich leid. Ergo fühlten sich wohl nicht nur die Leute in ein enges Korsett gepresst, wo sie gehorchen sollen, sondern auch Stella, das hat sicher dazu geführt das sie eine gewisse Distanz immer behalten hat.
Dennnoch hätte man Spieltechnisch da mehr Möglichkeiten eingebaut, wäre das interessanter gewesen.
Es soll mehrere Enden geben?Kann ich mir grad nicht vorstellen, denke es wird maximal 2 Enden geben, ein gutes und ein schlechtes Ende.
Nun ist es Anssichtsache was das schlechte Ende ist, bin gespannt was die anderen Enden sein könnten, wenn es echt mehr Enden gibt.
Die Szenen mit Chichi hab ich am meisten genossen. Hätte gern mehr gesehen als immer nur das Schiff, und etwas gerne mehr erlebt, das Spiel ist doch etwas sehr kurz geraten, die Grafik ist minimalistisch visuell gehalten und geht leicht ins pixelige, das pixelige gefällt mir dabei noch.Ava's Gesichtausdruck finde ich eine Spur zu streng, das lässt sie unnahbar aussehen.
Das Teleportsystem klingt so nett von der Beschreibung her mit Teleport, da denkt man sich oder hat die Erwartungshaltung das man nicht 4 Stockwerke abklappern muss, sondern leicht dorthin teleportiert wird wo man auf der Karte hinklickt, aber denkste. es kommt die Sequenz was aussieht wie reisen, aber man reist immer nur zu einem Bahnhof in der Nähe schade.
Für die die gern alles ablaufen denen wird das wohl Spaß machen, ich hätte gern mich direkt dorthin teleportiert auf der Karte wo ich hätte gerne hingewollt hätte. Es gibt bis dato nur einen Playthrough als Walkthrough auf Youtube?und sehr spärliche Walkthroughs auf Steam die nur bei den Fällen helfen, beim Rest leider gar nicht.
Man fühlt sich großteils im Regen stehen gelassen von dem Spiel, und vom unwilligem Teleporationssystem, was einen einfach lieblos ausspuckt am Bahnhof.
So stelle ich mir nicht Reisen in der Zukunft vor, wenn das Spiel schon in einer Zeit sich abspielt die mit Sci-Fi Elementen sich spielt, und inne hat. -_-
Schade drum. So eine Zukunft wird es ohnehin nie geben in real, aber wenn man schon ein Spiel mit Weltraum Dynamik einbaut, dann finde ich gehört das irgendwie dazu. wäre doch z.b sehr schräg könnten die auf der Enterprise sich einfach nicht mehr beamen, genau das meine ich damit, so was gehört einfach bei so einem Setting dazu, wenn man schon ein Teleporationssystem einbaut.
Bis auf Stella bin ich mit den Charakteren wenig warm geworden, nicht im Sinne von sie nicht leiden können,sondern, das ihnen in der Charakterentwicklung einfach etwas fehlt, und ich darum bezweifle das sie wem lange im Gedächtnis bleiben werden.
Das Spiel ist ok, aber sehr gut? Zumindest meiner Meinung nach eher nein, dazu fehlt mir doch einiges.
Danke nochmal für die Leitung, aber das disskuttier Tempo ging mir zu schnell hier, ich kam irgendwann nicht mehr mit, und hätte mir mehr Zeit gewünscht zum spielen.

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 02.04.2026, 03:45
von Joey
Sternchen hat geschrieben: 02.04.2026, 02:14 Ich habe das Ende erreicht wo sie Eursida erreichten, und Stella zu den Zeitpunkt wohl bereits verstorben war, verstehe ohnehin nicht warum ihre Lebensdauer von allen dort so kurz ist? Also nur bis 34 Jahre?

Wo wird denn so etwas gesagt? Ich denke, die Menschen auf dem Schiff haben eine ganz normale Lebenserwartung. Daß sie nur 34 Jahre alt werden, kann doch eigentlich nicht sein, wenn jeder mit 35 Jahren ein Kind zugewiesen bekommt? :-k Und die meisten auf dem Schiff sind doch auch schon älter als 34?
Tot dürfte Stella dennoch sein, denn die Reise dürfte, so sie zum ursprünglichen Planeten fortgesetzt wird, mindestens drei Generationen dauern, wenn ich mich recht entsinne. Eher vier.

Von mir ebenfalls vielen Dank an Esmeralda. Ohne den Playthrough hätte ich Between Horizons wohl zumindest in absehbarer Zeit nicht gespielt, aber es hat mir letztendlich viel Spaß gemacht. :D
Und irgendwie hoffe ich, daß die Diskussion auch noch nicht ganz zu Ende ist. :)

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 02.04.2026, 10:47
von Sternchen
Joey hat geschrieben: 02.04.2026, 03:45
Sternchen hat geschrieben: 02.04.2026, 02:14 Ich habe das Ende erreicht wo sie Eursida erreichten, und Stella zu den Zeitpunkt wohl bereits verstorben war, verstehe ohnehin nicht warum ihre Lebensdau.er von allen dort so kurz ist? Also nur bis 34 Jahre?

Wo wird denn so etwas gesagt? Ich denke, die Menschen auf dem Schiff haben eine ganz normale Lebenserwartung. Daß sie nur 34 Jahre alt werden, kann doch eigentlich nicht sein, wenn jeder mit 35 Jahren ein Kind zugewiesen bekommt? :-k Und die meisten auf dem Schiff sind doch auch schon älter als 34?
Tot dürfte Stella dennoch sein, denn die Reise dürfte, so sie zum ursprünglichen Planeten fortgesetzt wird, mindestens drei Generationen dauern, wenn ich mich recht entsinne. Eher vier.

Von mir ebenfalls vielen Dank an Esmeralda. Ohne den Playthrough hätte ich Between Horizons wohl zumindest in absehbarer Zeit nicht gespielt, aber es hat mir letztendlich viel Spaß gemacht. :D
Und irgendwie hoffe ich, daß die Diskussion auch noch nicht ganz zu Ende ist. :)
Das Spiel vermittelt durch die Dialoge über Strahlungsschäden und die genetische Degeneration das Gefühl, dass die Menschen kein langes, gesundes Leben haben. Da Stella zudem sagt, sie wird die Ankunft (in ca. 100 Jahren) nicht erleben, wirkt es so, als sei ihre Zeit extrem begrenzt.
Die Enkelin sagt zwar Großmutter,aber optisch sieht Stella immer noch aus im Spiel, wie 34 Das passt vorne und hinten nicht zusammen und lässt einen mit dem Gefühl zurück, dass sie vielleicht doch viel zu früh verstorben ist ,oder das Spiel einfach an der Grafik gespart hat.
Das würde auch die Rebellion von den Leuten noch besser erklären, wenn ich mich wegen des Alters irre ist das aber auch ok.

Re: gemeinsamer Playthrough: Between Horizons

Verfasst: 02.04.2026, 15:56
von Uncoolman
Nun, wenn man bereits 34 ist und die Ankunft erst in 100 Jahren stattfindet, wird es auch ein Mensch mit "normaler" Lebenserwartung nicht schaffen...